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„Zentrum für Patientensicherheit“ bis 2028 rezertifiziert – immer mehr Schulungen werden absolviert

Das „OÖ. Zentrum für medizinische Simulation und Patientensicherheit“ am Krankenhaus St. Josef Braunau wurde nach positiver Überprüfung jetzt um weitere zwei Jahre bis 2028 rezertifiziert. Dieses Simulationszentrum wurde 2018 im Braunauer Spital eingerichtet, um Behandlungssituationen und Notfälle so realitätsnah wie möglich trainieren zu können. Seither ist die Anzahl der Schulungen laufend gestiegen. 2025 wurde ein neuer Höchstwert von 22 Schulungen erreicht. 2025 ging auch ein zweiter Instruktorenkurs mit zwölf hausinternen und drei externen Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die Bühne.

„Es freut uns sehr, dass das Simulationszentrum so gut angenommen wird und jetzt auch wieder für zwei weitere Jahre rezertifiziert wurde. Das bestätigt die hohe Qualität unserer Arbeit im Simulationszentrum“, betont Primar Dr. Florian Neuhierl, Leiter der Abteilung für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie am Krankenhaus Braunau. „Die Anzahl der Schulungen ist Jahr für Jahr gestiegen auf den bisherigen Höchstwert von 22 im Jahr 2025. Ärztinnen und Ärzte müssen ihr Handwerk beherrschen – das sind die notwendigen Technical Skills. Ebenso wichtig sind aber auch die Human Factors wie Teamfähigkeit und Teamkommunikation. Im Simulationszentrum werden diese unter Stresssituationen trainiert. Es zeigt sich ganz klar, dass diese Faktoren durch das Training verbessert werden. Damit ist das Simulationszentrum ein ganz wesentlicher Bestandteil für die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten.“ Leiter des Zentrums sind OÄ Dr. Sandra Maier und DGKP Helmut Binder, die bei der Implementierung und der jetzigen Rezertifizierung des Zentrums durch die Österreichische Gesellschaft für Anästhesie, Reanimation und Intensivmedizin federführend mitwirkten.

Zwölf neue CRM-Instruktoren seit Jänner 2025

Seit Jänner 2025 konnten zwölf neue CRM-Instruktoren (Crew Ressource Management) für das Simulationszentrum qualifiziert werden. Nach zwei Tagen Online-Schulungen wurde die Ausbildung am letzten März-Wochenende in einer ebenfalls zweitägigen Präsenzveranstaltung abgeschlossen. „Unser Team wächst und entwickelt sich stetig weiter. Wir konnten Kolleginnen und Kollegen aus der Gynäkologie und Geburtshilfe, dem Hebammenteam, der Anästhesie und Intensivmedizin, der Intensivpflege und der Krankenpflegeschule gewinnen. Sogar drei externe Teilnehmer waren in Braunau mit dabei und waren begeistert vom ‚Teamspirit‘ und unserem Krankenhaus“, erzählt OÄ Dr. Maier.

Training auch für Team-Zusammenarbeit wichtig

Simuliert werden Situationen, die im Krankenhaus bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten auftreten können, besonders natürlich Notfälle. „Wir stellen dabei alltagstypische Teams aus Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegepersonal zusammen, um alles möglichst realitätsnah darstellen zu können. Das Motto dabei ist ‚Train together who work together‘“, sagt Dr. Maier. „Überall wo Menschen arbeiten und zusammenarbeiten, können Fehler passieren. Das Ziel des Simulationstrainings ist es, dass wir diese Fehler möglichst eliminieren und damit die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten weiter erhöhen.“ DGKP Helmut Binder ergänzt: „Das Training ist aber auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig, um die Zusammenarbeit im Team und damit das Arbeitsklima zu verbessern.“

Intensive Analyse des gesamten Simulationstrainings

Vor der Simulation findet ein ausführliches Briefing aller Team-Mitglieder statt, bei dem die Aufgabenstellung genau erklärt und definiert wird. Nach der Simulation gibt es ein De-Briefing, das ein Kernelement des Simulationstrainings darstellt. Über Audio- und Videoaufzeichnungen wird das Training intensiv analysiert und alle Abläufe gemeinsam mit den Instruktoren besprochen und aufgearbeitet.

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Ringstraße 60, 5280 Braunau am Inn
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