Drei Herzensprojekte, die Mut machen
In einer Zeit, die von Unsicherheit und globalen Herausforderungen geprägt ist, braucht es Menschen, die hinschauen, handeln und Verantwortung übernehmen. Menschen, die Mut machen und andere mit ihrem Engagement anstecken.
Mit diesen Gedanken hat Generaloberin Sr. Angelika Garstenauer die Mitarbeitenden der Ordensgemeinschaft und ihrer Betriebe zur Aktion „Mein Herzensprojekt“ eingeladen. Ziel war es, jene sichtbar zu machen, die im beruflichen Alltag oder darüber hinaus mit besonderem Einsatz im franziskanischen Sinn Gutes bewirken.
„Diese Menschen wollen wir in den Mittelpunkt rücken“, so Sr. Angelika Garstenauer. „Sie sind es, die zeigen, dass unser Handeln Wirkung hat.“
Große Resonanz und starke Projekte
Insgesamt wurden elf Projekte eingereicht, die von einer Jury, bestehend aus Generaloberin Sr. Angelika Garstenauer, Sr. Johanna Pobitzer, Sr. Ida Vorel, Hausleiterin Quartier 16, Wirtschaftsleiter Jan Kubben, Sr. Vera Ronai und Sarah Schaubmeier vom Verein für Franziskanische Bildung, Maximilian Kraus vom Krankenhaus St. Josef Braunau und Magdalena Wilhelm, FraGes Holding, anhand festgelegter Kriterien bewertet wurden. Drei davon wurden für das Herzensprojekt 2026 nominiert.
Im Rahmen des Leitungstags präsentierten die Nominierten ihre Projekte persönlich. Im Anschluss entschieden die Teilnehmer:innen des Leitungstages via Live-Voting über die Reihung der Projekte.
Drei Projekte – drei starke Zeichen
Die Siegerprojekte zeigen auf unterschiedliche Weise, was franziskanisches Handeln heute bedeutet:
- • 1. Platz „Lesepeers“ – ein Projekt, das jungen Menschen Teilhabe ermöglicht und gleichzeitig bei den engagierten Schülerinnen und Schülern soziale Kompetenzen stärkt.
- • 2. Platz „Heiliges Herz hilft“ – ein beeindruckendes Beispiel für gelebte Nächstenliebe, getragen von persönlichem Einsatz, Organisationstalent und tiefem Vertrauen.
- • 3. Platz „Kreativität trifft Nächstenliebe“ – ein langjähriges Engagement, das mit viel Herz, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein Menschen unterstützt.
Bei der Präsentation wurde mehrfach betont, wie wichtig die drei nominierten Projekte sind. Am meisten Stimmen erhielten die „Lesepeers“. „Das Projekt ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie die Schülerinnen und Schüler die Not der Mitmenschen erkennen. Sie setzen sich gezielt für die Förderung und Teilhabe von Kindern aus prekären Verhältnissen in der Volksschule ein. Mit der Nominierung wollen wir auch alle Lesepeers der vergangenen Jahre würdigen“, begründete die Jury ihre Nominierung.
Engagement, das trägt
So unterschiedlich die elf eingereichten Projekte sind, verbindet sie eines: Sie machen sichtbar, was möglich ist, wenn Menschen mit Überzeugung handeln. Sie stehen für Mitgefühl, Verantwortung und die Bereitschaft, sich für andere einzusetzen. „Es sind genau diese Menschen, deren Beispiel stärkt – und die zeigen, dass auch kleine Initiativen Großes bewirken können“, betonte Sr. Angelika Garstenauer.


